Die Zeit der stinkenden Holzöfen

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Die Zeit der stinkenden Holzöfen

WindSolarMobil - Infos zur Energie- und Verkehrswende
Veröffentlicht von Daniel Wurst in Heizungen · 3 November 2023
Im Sommer verpesten die Grillfreunde die Luft in der Nachbarschaft, da vor allem einige Zeitgenossen in den Gartengrundstücken am Ortsrand nicht nur Grillkohle verbrennen, sondern auch ihre Plastikabfälle am Ende des Grillfestes gleich mit.

Gegen diesen Umweltverschmutzer am Ortsrand darf man eigentlich nichts sagen, wenn man nicht als "aus...feindlich" gelten will. Aber auch gegen die Alteingesessenen, deren Eltern schon mit Holz geheizt haben und die immer noch mit alten Holzöfen heizen, kann man schlecht etwas sagen, wenn die gute Nachbarschaft nicht gefährdet werden soll.

Was kann man machen? - bevor man lüftet erstmal schnuppern und wenn es stickt, dann die Fenster zu lassen.

Kaminofen-Boom – Steigende Gesundheitsgefahr durch Feinstaub
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Millionen Nachbarn von Holzheizern werden eingenebelt mit Rauch – mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub und krebserregenden Chemikalien. Millionen Menschen können an Winterabenden kaum mehr lüften; viele Asthmatiker und Lungenleidende erleben die kalte Jahreszeit als Hölle. Das Umweltbundesamt rät vom Heizen mit Holz ab.
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Unisono klagen die Experten, dass die Grenzwerte für Luftschadstoffe in Deutschland und der EU weit höher liegen, als es die Weltgesundheitsorganisation WHO zum Schutz vor Gesundheitsschäden empfiehlt.
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Patrick Huth, Experte für Luftqualität der Deutschen Umwelthilfe, sieht auch Pelletöfen kritisch. Auch ein solcher Ofen stoße mehr Feinstaub aus als ein 20 Jahre alter Diesel-Lkw, sagt Huth.


Es wird Zeit, dass mit Unterstützung durch die Politik die PV- und Windkraftanlagen kräftig ausgebaut werden, damit der Anteil an Ökostrom deutlich steigt, um damit Wärmepumpen oder Split-Klimaanlagen weitgehend CO2-frei zu betreiben.

Persönliches

Ich plane mit einer Split-Klimaanlage auf der Westseite meines Hauses und einem Balkonkraftwerk an der südlichen Fassade (Balkon ist auf der Nordseite) bis zum nächsten Sommer einen Teil des Stromes selber zu erzeugen, um damit in den heißer werdenden Sommern das Wohnzimmer zu kühlen und im Winterhalbjahr auch zu heizen. Für den Notfall behalte ich den Ölofen als Reserve, falls der Winter sehr kalt werden sollte.


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