Klimaschutz - schön und gut, aber was darf er kosten?

Direkt zum Seiteninhalt

Klimaschutz - schön und gut, aber was darf er kosten?

WindSolarMobil - Infos zur Energie- und Verkehrswende
Veröffentlicht von Daniel Wurst in Heizungen · Freitag 09 Jun 2023
Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? - dabei haben wir keine andere Wahl, denn die Klimakatastrophen nehmen immer größere Ausmaße an und wir haben schon viel zu viel Zeit verschwendet.

Wer Geld übrig hat und das haben viele, wenn man sich die immer größer werdenden Autos in den Straßen und vor den Häusern ansieht. Also am Geld dürfte es bei den meisten Hausbesitzern nicht fehlen.

Kosten der PV-Anlage

Nach Berechnungen auf YouTube sollen sich PV-Anlagen nach rund 17 Jahren amortisieren, das gilt aber nur, wenn die Kosten bestimmte Werte nicht übersteigen - laut YouTube-Videos* von Finanztip.de:

Kurzfassung des Videos:

1-Familienhaus - PV-Anlage mit 10 kWp - maximal 1.800 Euro netto pro kWp inkl. Montage
Batteriespeicher 5 kWh und 800 Euro netto pro kWh = lohnende Investition
Batteriespeicher 7 kWh und 1.000 Euro netto pro kWh = Minusgeschäft

1-Familienhaus - große PV-Anlage mit 15 kWp - maximal 1.500 Euro netto pro kWp inkl. Montage

Wer mehr für seine PV-Anlage und den Batteriespeicher bezahlt, der kann die Kosten nicht mehr über die Stromersparnis und die Einspeisevergütung wieder hereinholen und zahlt drauf.

Die Zahlen lassen sich verbessern, wenn der Eigenverbrauch erhöht wird, z.B. durch E-Auto und Wärmepumpe.

Vorsicht Falle!

Unseriöse PV-Anbieter verlangen teilweise das Doppelte und mehr als den von finanztip.de empfohlenen Maximalpreis (siehe oben) und rechnen mit jährlich steigenden Strompreisen, um ihre überteuerten Angebot gut da stehen zu lassen.

Aber es ist in der Zukunft nicht mit weiter steigenden Strompreisen zu rechnen, wenn es einen massiven Ausbau von  PV- und Windkraftanlagen gibt, wie das auch für eine erfolgreiche Energiewende und den Klimaschutz dringend erforderlich ist.

Persönliches

Wie im Blogbeitrag "Energetische Gebäudesanierung" berechnet, lohnt es sich für mich selber nicht, da ich wenig Strom verbrauche und für die kurzen Strecken auch kein E-Auto brauche.

Bei mir käme evtl. ein Balkonkraftwerk in Kombination mit einer Split-Klimaanlage als günstige Lösung in Frage, um in heißer werdenden Sommern die Wohnung kühl zu halten und in der Übergangszeit sowie im Winter mein altes Häuschen zu heizen.


*YouTube-Videos:
1) Photovoltaik 2023: Keine Steuern mehr! Rendite durchgerechnet
2) Batteriespeicher zur PV-Anlage 2023 steuerfrei: No-Brainer?


Zurück zum Seiteninhalt