Energie-Autarkie der EU-Länder, der Kreise und Haushalte

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Energie-Autarkie der EU-Länder, der Kreise und Haushalte

WindSolarMobil - Infos zur Energie- und Verkehrswende
Veröffentlicht von Daniel Wurst in Öko-Energien · 10 Oktober 2023
Tags: KonflikteEnergieImporteAutarkie
Neben dem Ukraine-Krieg entwickelt sich im Nahen Osten ein weitere Konflikt, der zu einem Flächenbrand werden und die Energieversorgung in der EU gefährden oder zumindest deutlich verteuern könnte.

Ein weiterer Konflikt schwelt zwischen China und Taiwan. Zusätzlich wächst der Einfluss von China und Russland in Afrika, so dass hier die geplanten Projekte für grüne Energien, die die EU umweltfreundlicher machen sollen, zu neuen Abhängigkeiten führen könnten, diesmal nicht von Erdöl und Erdgas, sondern von Wasserstoff und E-Fuels.

Was heißt das für die Bürger in der EU? - sie müssen die Energiewende noch viel schneller voran bringen und überwiegend mit Wärmepumpen und Ökostrom ihre Häuser und Wohnungen beheizen.

Split-Klimaanlage an orangefarbiger Wand über der Couch

Und die Wärmepumpen bzw. Split-Klimaanlagen, die neben kühlen auch heizen können, dürften in den immer heißer werdenden Sommern auch in Deutschland immer mehr zum Standard bei Gebäuden gehören. Hier können aus 1 kWh (Öko-) Strom 3 bis 4 kWh Wärme erzeugt werden, so dass die gesamte Energiemenge sinkt, vor allem wenn es viel weniger Autos gibt und diese dann E-Autos sind.

ÖPNV und Schienen-Fernverkehr könnten dafür sorgen, dass viel weniger Fahrzeuge gebraucht werden und somit auch viel weniger Resourcen für Stahl, Aluminium, Kunststoffen, Auto-Akkus usw. erforderlich sind. Das würde dann viel Energie bzw. Ökostrom bei deren Herstellung sparen, sodass auch viel weniger PV- und Windkraftanlagen in der EU benötigt werden. Dadurch könnten wir in der EU mit den Flächen für den Ökostrom auskommen.

Persönliches

Für mein altes Häuschen, das bisher mit Heizöl beheizt wird, plane ich eine Split-Klimaanlage vom Fachmann installieren zu lassen, die im Sommer von einem Balkonkraftwerk mit Ökostrom unterstützt wird und an besonders heißen Tagen für die Kühlung des Wohnzimmers sorgt. In der Übergangszeit bis in den Winter kann sie das Wohnzimmer heizen und für ganz kalte Tage steht noch der Ölofen zur Verfügung.

Der Vorteil dieser Lösung wären die geringen Kosten von etwa 5.000 Euro für Geräte und Installation. Die Stromkosten würden in etwa gleich hoch sein wie jetzt die Kosten fürs Heizöl und in Zukunft bei steigenden CO2-Preisen fürs Heizöl sowie günstigeren (Öko-)Strompreisen unterm Strich zunehmend günstiger werden.


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