Neues Heizungsgesetz - aber vorerst bleibt alles beim Alten

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Neues Heizungsgesetz - aber vorerst bleibt alles beim Alten

WindSolarMobil - Infos zur Energie- und Verkehrswende
Veröffentlicht von Daniel Wurst in Heizungen · Montag 03 Jul 2023
(Update 06.07.2023) Das neue Heizungsgesetz wurde vom Bundesverfassungsgericht erstmal gestoppt.

Also weiterhin Gas und Heizöl sowie Brennholz und Holzpellets für die Heizung, das eine bläst reichlich CO2 in die Luft und das andere zusätzlich auch noch viel Feinstaub, Methan und Lachgas.

Dazu soll es auch einen Ausbau von Nah- und Fernwärme geben, die aber derzeit noch weitgehend fossile Energien nutzt und nicht besser ist als der Strommix.

Brennstoffeinsatz bei der Fernwärmeerzeugung in Deutschland

                     Gas 42%
          Steinkohle 19%
   Braunkohle 6%
l Mineralöl 1%
Zusammen 68%

                                Anteil fossiler Energien 68%
                Müll und Wärmelieferung von Dritten 32%
(Quelle: BMWi 2018)

Eine weitere Möglichkeit ist grüner Wasserstoff, aber der ist noch knapp und viel zu teuer, er wird vor allem in der Industrie gebraucht und ist zum Heizen zu schade.

Viele Mieter müssen nehmen was der Vermieter bereit stellt. Hausbesitzer mit wenig Geld werden vorerst bei Gas und Heizöl sowie Holz und Peletts bleiben. Wer Geld übrig hat investiert in PV-Anlage und Wärmepumpe, vorher evtl. eine energetische Gebäudesanierung, damit die Wärmepumpe kleiner und preiswerter sein kann.

Persönliches

Bei meinem alten Häuschen wird es vorerst beim Ölofen bleiben, Verbrauch im vergangenen Winter rund 700 Liter Heizöl.

Zwischenfazit

Jetzt heißt es erstmal abwarten was am Ende vom ursprünglichen Gesetz übrig bleibt.


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